Sich kennen

Wann  kennt man sich?

Ich glaube ich kenne nicht viele Personen richtig gut.
Ich kenne ein paar vom Sehen, von mehrmaligen Unterhaltungen, von Parties oder nur aus Erzaehlungen.
Aber so richtig kennen? Hmm nicht viele, meine Familie, evtl 2-4 Leute.
Vielleicht nochmal so viel ziemlich gut.
Und dann 10-20 Leute recht gut.
Ich denke, ich kenne eine Person, wenn ich in einer Bestimmten Situation vorraussagen kann, was diese person tun wird…und sie es dann tatsaechlig tut. Tun kann man hier auch mit denken uebersetzen.

Ich bin auch so arrogant(kp ob das wirklich arrogant ist) zu sagen, dass mich mehr leute kennen als ich kenne. Das meine ich jetzt vor allem auf das RICHTIGE Kennen bezogen. Da ich sehr offen und nicht sehr verschlossen bin. Nicht nur zur Freude meiner Mitmenschen 😉

Nun stellt sich die Frage, ob man jemanden noch kennt, wenn man ihn schon lange nicht mehr gesehen hat.
Na klar kennt man ihn vom Aeusseren und evtl. auch ein wenig vom Verhalten.
Aber eigentlich hat sich doch dieser Mensch genau wie Man selber veraendert. Meiner meinung nach ist es in den Seltensten Faellen so, dass sich beide Menschen unabhaengig so veraendert haben, dass sie am ende genau da sind wo sie sich verlassen haben.
Entweder man entwickelt sich aufeinander zu (Motte und Ich)
oder die Wege trennen sich. (ich habe kein Beispiel)
Aber selbst wenn man sich auf einander zu entwickelt hat, muss man sich erst wieder kennen lernen.

wann denkt ihr dass ihr jemanden wirklich kennt? Wie viele personen kennt ihr wirklich?

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4 Antworten to “Sich kennen”

  1. olleole Says:

    ich hab auch gewaehlt!

  2. Menschen die ich wirklich kenne naja, 0
    und ungefähr 5-6 die ich sehr gut kenne.
    und dann dutzende die ich kenne…
    Aber ich glaube die Zahl derjenigen die mich sehr gut kennen ist auch recht gering -.-

  3. phüne Says:

    Ich traue mich nicht, zu sagen, dass ich jemanden kenne. Selbst Menschen, die ich bereits sehr lange und intensiv erlebt habe und von denen ich denke, dass der gegenseitige Austausch auf einer sehr tiefen Ebene stattgefunden hat, überraschen mich noch. Ich glaube nicht, dass das an meiner fehlenden Menschenkenntnis liegt. Vielmehr liegt mir viel daran, mein Bild von jemandem solange offen zu halten, wie es geht und Veränderung in jedem Moment zuzulassen und zu erkennen. Auch bei Menschen, die ich schon lange und gut zu kennen glaube.
    Ich muss dazu sagen, dass es natürlich schon Dinge gibt, die für den einen oder anderen typisch sind und über die ich dann auch schmunzeln (oder mich aufregen) muss. Aber eigentlich mag ich das nicht so, weil es wertend ist und demjenigen die Möglichkeit etwas zu verändern erschwert.

  4. Ich kann mich da Phine total anschließen. Wenn man ein bestimmtes Verhalten erwartet und der andere das weiß und diese Erwartungen erfüllen möchte, nimmt man ihm einen Teil der Freiheit seiner selbst. Das Nichtserwarten ist mal wieder leichter gesagt, als getan, denn oft macht man es ja dann doch – und grundlegende Dinge, wie Respekt und demnach auch Rücksicht, sollte man doch auch erwarten können. Ich sag immer, dass man nur das wirklich erwarten kann, was man auch bereit ist zu geben bzw. gibt. Klar, Ole – irgendwie kenn ich dich schon. Ich glaube, wir haben oft gleiche Ansichten und demnach kenn ich dich so, wie ich einen Teil von mir selbst kenne. Aber jeder Mensch ist wie der Mond, bei dem auch nur eine Seite zum Vorschein kommt. Die dunkle bleibt erstmal verborgen, vorallem dann, wenn man selbst die Sonne ist.

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