Freunde

Nach langem Schlafen regt sich wieder etwas. Der Putz bröckelt und Staub wirbelt auf, die elektrischen Schaltkriese bekommen wieder Energie. Das Ungetüm erhebt sich aus den Ruinen seines Selbst. In seinem Schlaf hat sich eine Menge getan, ES sollte sich verändert haben, doch noch ist ES schlaftrunken. Die Erde erzittert als ES die Stimme erhebt und zu reden beginnt. Die Worte hallen im scheinbar leeren Raum, doch es gibt noch andere. Schlafen sie noch? Oder sind sie schon erwacht? Was hat ES aufgeweckt, ja gradezu aus dem Schlafe gerissen. Alles fühlte sich so gut an, doch ES erkennt die Ruinenstädte die entstanden während des Schlafes.  ES bereut eingeschlafen zu sein. Was ist nur passiert?  ES erkennt etwas, jemand, EINEN FREUND. Schon immer da und auch als ein socher erkannt schon während der Traumgefangenschaft, und doch unbekannt gewesen in dieser reinen Form. Eine neue Era bricht heran. Doch ist sie neu? Wenn ja, ist die Existenz nicht nur ein ewiges Pendeln von hier nach dort und wieder nach da drüben?
Die Worte vehallen, doch nicht ungehört. Das Gemurmel in seinem Schlaf  schuf einen Platz ohne Leben, nur wenige Winzige Pflanzen sind zu erkennen. Wunderschön nun, verlassen von dem üblichen Gestrüpp sieht man ihre wahre Schönheit. Wenn ES sich nun Nur an ihnen ergötzt kann ES sich wieder schlafen legen. Doch wenn ES vorhat aus den Ruinen wieder ein Schloß zu bauen oder wenigstens ein Haus, so muss ES sie pflegen, bis sich eines Tages wieder eine Wiese bildet, wo jetzt Schotter die Landschaft ziert.
Die gestalt aus Licht ist eine von diesen Pflanzen, die scheinbar aus letzter Kraft vor dem Verwelken versuchte das Ungetüm aus seiner Unkenntnis zu befreien.
Viele Pflanzen, die das Ungetüm besonders schätzte kann es kaum noch oder auch gar nicht mehr erkennen. Manche Pflanzen haben ihre Wurzeln weiter weg verlegt um vor den unberechenbaren Zuckungen des schlafenden, Träume lebenden Riesen in Sicherheit zu gehen.
Doch eine  wunderschöne Blume hat sich an das Ding herangewagt, Sie geht einen anderen weg als der Freund aus flüssigem Licht, sie gibt ihm etwas was dringend braucht. Etwas was jede dieser Pflanzen braucht, Sie gibt ihm das was die Gestalt ihm verschrieben hatte . ES bekommt es ohne sich im Schlafe zu regen oder zu strampeln. Denn innen in sich weiß ES,  die Blume gibt  was sie geben kann,  und ES gibt zurück, es  ist eine Einigung von Schönheit und Biest.
Manche der Verwelkten Pflanzen kennt das Ungeheuer noch aus Zeiten wo ES selbst noch eine Pflanze war und die Chance hatte ein Baum zu werden, doch Warte! ES sieht nun die Zusammenhänge. ES ist wach! ES merkt wie aus den metallisch kantigen Füssen langsam aber sicher Wurzeln zu spriessen beginnen, die Chance ein Baum zu werden ist wieder in Reichweite.
Danke dir du Gestalt aus flüssigem Licht.

Es gibt wieder Licht im Leben des Traummonsters

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3 Antworten to “Freunde”

  1. In einer Zeit, in der noch Geschichten geschrieben wurden, führten zwei mächtige Gestalten ein wahnsinniges Leben, auf dem Wege Geschichte zu schreiben und vor sich dutzende Abenteuer…

    Doch kam es, dass sie vergassen, dass sie ursprünglich vom Licht geschickt wurden und ihnen die Gabe gegeben wurde dieses Licht zu verbreiten, in reiner Selbstüberschätzung gingen diese Wesen eigene Wege, missbrauchten ihre Macht um sich ein eigenes Reich zu schaffen.
    Und wie ohne Licht nicht ohne Dunkelheit sein kann, so konnten auch diese Wesen alleine nicht ihre Ziele erreichen.
    Sie bauten sich häßliche Steinwälle durch die sie niemanden hereinließen, um źu zeigen welche Kraft sie hatten und um in dieser Kraft geschützt zu sein.
    Das Licht verließ sie nach und nach und sie begannen sich nur auf ihre Burgmauern zu verlassen.
    Aber dadurch, dass die Mauern immer stärker wurden wagte sich auch niemand mehr hinan an diese Kreaturen, und so gingen sie ohne Licht, Wasser und Leben in diesen Mauern ein.
    Das eine Wesen hat es geschafft eine Pflanze zu finden, die in seinem Reich leben kann und war so in der Lage ruhig dort zu verweilen und rasten.
    Das andere Wesen quälte sich in seiner Burg und litt unter Hunger und Einsamkeit.
    In diesem Moment fiel ihm wieder ein, wer er war und wo er herkam.
    In der hoffnung, dass in ihm noch genug Licht war. machte es sich auf seine Burg zu verlasssen.
    Eine erste Herausforderund, doch ob das Licht noch stark genug sein würde um Licht in das Anwesen seines alten Freundes zu bringen wusste es nicht.
    Es sandte alles was es hatte und öffnete sich um die Burg des ersten Wesens wieder aufleuchten zu lassen.
    Und siehe da, es schien so als ob es wieder aufwachen würde.

    Nun ist es soweit die andere Kreatur aufzufordern wieder das Licht leuchten zu lassen, denn es sind nicht Mauern und Türme die wir benötigen um die Welt erstrahlen zu lassen….

  2. olleole Says:

    MÖGE ES LEUCHTEN

  3. Boah, Respekt… Wow!

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